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(Januar-Februar 2002)
 

Medizinisches Zentrum Lichtenberg feierte Richtfest

Erst im Juli 2001 wurde der Grundstein für das Medizinische Zentrum Lichtenberg gelegt. Ein halbes Jahr später, am 14. Dezember, wurde Richtfest gefeiert. Im Medizinischen Zentrum werden Praxen, eine OP-Etage und eine Pflegestation entstehen. Auf den ersten Blick wirkt alles wie ein Ärztehaus, doch die direkte Verbindung und kooperative Zusammenarbeit mit dem Oskar-Ziethen-Krankenhaus machen das Medizinische Zentrum Lichtenberg zu etwas Außergewöhnlichem in der heutigen Gesundheitslandschaft.
Im Medizinischen Zentrum wird am Standort des Krankenhauses Lichtenberg, einem Krankenhaus der Schwerpunktversorgung, die Verzahnung der ambulanten und stationären Strukturen in die Praxis realisiert.
Rund 16 verschiedene, vorwiegend operative Fachrichtungen werden im Zentrum vertreten sein. Eine Bettenstation für Kurzlieger ist eingeplant. Die Trägergesellschaft PGGS will damit einen Anreiz schaffen, um zunehmend auch Patienten ambulant zu behandeln, die durch bestimmte ergänzende Indikationen automatisch im Krankenhaus landen würden.
Bei diesem Modell können alle Beteiligten nur gewinnen: Der Patient hat kurze Wege innerhalb der Fachabteilungen, alle Diagnostikbereiche befinden sich auf dem Gelände. Der niedergelassene Arzt kann alle Serviceleistungen aus dem Krankenhauskomplex in Anspruch nehmen – sowohl medizinische als auch administrative. Für das Krankenhaus bedeutet die Integration eine Bereicherung in medizinischer Hinsicht. Außerdem ist damit zu rechnen, dass im Bedarfsfall Patienten in den Kliniken weiterbehandelt werden. Die PGGS geht davon aus, dass auch die Krankenkassen profitieren, weil die Chance besteht, die Krankenhausbehandlungen einzuschränken.
Krankenhaus Lichtenberg 

(RB 01-02/02)

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