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(März 2002)
 

Ärztlicher Direktor der Hellmuth-Ulrici-Kliniken 
wurde 60 

Obermedizinalrat Dr. med. Albrecht Weinecke prägt seit fast 34 Jahren durch sein Wirken die Hellmuth-Ulrici-Kliniken und sie hat ihn geprägt.
Begonnen hatte alles 1968, als er sich von Malchin aus auf Grund einer Zeitungsanzeige nach Sommerfeld begab, und sich sofort entschloss, mit seiner Frau Dr. Waltraut Weinecke in der Brandenburgischen Idylle zu leben und zu arbeiten.
Dr. Weinecke begann am 1. Juli 1968 unter Leitung des damaligen Direktors Dr. Eule seine Ausbildung zum Facharzt für Lungenkrankheiten. 1973 legte er die Facharztprüfung ab. Sein Lehrer und damaliger Chefarzt, Dr. Eule ernannte ihn 1978 zum Oberarzt und 1979 zum Chefarzt für Pneumologie.
Dr. Weinecke hatte aktiven Anteil an der regen und viel beachteten wissenschaftlichen Arbeit an den Hellmuth-Ulrici-Kliniken. Während seiner langjährigen Tätigkeit bildete er selbst eine große Anzahl von Fachärzten für Innere Medizin und Spezialisten für Lungen- und Bronchialerkrankungen aus. 
Seine Doktorarbeit zu Untersuchungsverfahren bei Bronchial- und Lungenkrankheiten schloss er 1975 mit Erfolg ab. Er erhielt mehrere Preise medizinischer Fachgesellschaften für sein Engagement. Für das Krankheitsbild der Sarkoidose entwickelte er in den 80er Jahren Behandlungsstandards, die noch heute Gültigkeit haben. 
Bis 1984 hat Dr. Weinecke thoraxchirurgisch gearbeitet. Im gleichen Jahr erfolgte die Ernennung zum Medizinalrat. Drei Jahre später wurden neben der Lungenklinik die Klinik für Endoprothetik und die Klinik für Manuelle Medizin in Betrieb genommen. 1989 folgte die Ernennung zum Obermedizinalrat und am 1. Mai 1989 wurde Dr. Weinecke zum Ärztlichen Direktor berufen.
Von seinen Patienten wird Dr. Weinecke wegen seiner hohen fachlichen Qualifikation, aber auch für seine verständnisvolle, menschlich-verbindliche Art sehr geschätzt. Unter den Mitarbeitern der Kliniken genießt er hohes Ansehen.
Die Hellmuth-Ulrici-Kliniken befanden sich ursprünglich in der Trägerschaft des Ost-Berliner Magistrats. Nach der Wende hatte das Haus zunächst keine klare Perspektive. Dr. Weinecke hat entscheidenden Anteil daran, dass der PARITÄTISCHE Berlin 1992 die Trägerschaft übernahm und gemeinsam mit dem Land Brandenburg dem Haus das Weiterbestehen sicherte. 
Er beteiligte sich aktiv an der konzeptionellen Gestaltung und der Erweiterung des Krankenhausstandortes, zu dem seit 1997 auch eine neu errichtete Rehabilitationsklinik für Lungenerkrankungen und Orthopädie gehört.
Unter seiner Leitung genießen die Hellmuth-Ulrici-Kliniken als Fachkrankenhaus für Lungenkrankheiten und als orthopädische Einrichtung über das Land Brandenburg hinaus ein hohes Ansehen. 
Martina Franzen
· Hellmuth-Ulrici-Kliniken

(RB 03/02)

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