Archiv Neues aus den Mitgliedorganisationen 
(Mai 2002)
 

Sucht und Gewalt

Frauen werden krank oder süchtig, weil sie mit ihrer Weiblichkeitsrolle nicht zufrieden sind und oft durch extreme vielschichtige Gewalterfahrungen geprägt sind. Alte übernommene Beziehungsmuster und Bewältigungsstrategien bestimmen das Leben: Frauen sind erneut Opfer, werden aber auch zu Täterinnen an sich selbst und an ihrem Umfeld. Ein Ausstieg aus der Spirale von Sucht und Gewalt heißt Verantwortungsübernahme, heißt auch die Schuldfrage nicht im Raum stehen zu lassen.
Am 22. Mai hält die Psychologin Viktoria Kerschl einen Vortrag zu diesem Thema mit dem Titel „Sucht und Gewalt – Spannungsfelder zwischen Opfer und Täterin sein“. Er findet um 19 Uhr im alkohol- und drogenfreien Frauencafé Seidenfaden (Dircksenstr. 47 in Mitte) statt. Der Eintritt kostet 2 Euro.
 Verein zur Hilfe 
suchtmittelabhängiger Frauen e.V. 
Dircksenstr. 47, 10178 Berlin 
Tel. 281 23 50, 281 41 38, Fax: 282 86 65 
eMail FrauSuchtZukunft@t-online.de

(RB 05/02)

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