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Spitzenkandidaten sollen zu Kinderrechten Stellung beziehen
Die Berliner Kinderrechtsgruppe K.R.Ä.T.Z.Ä. hat den Spitzenkandidaten aller Parteien so genannte Wahlprüfsteine zu den Themen Wahlalter und Bildungspolitik vorgelegt. Auf Grundlage der Antworten und einer Auswertung der Wahlprogramme wollen die KinderRÄchTsZÄnker eine Informationskampagne über die Ansichten der Spitzenkandidaten starten. Geplant ist u.a. die Herausgabe einer Wahlinfozeitung, die in den letzten Wochen vor der Wahl verteilt werden soll.
Im Einzelnen sollen die Politiker zu konkreten Fragen wie Schulpflicht, Schulverweigerung, Wahlfreiheit innerhalb der Schule, Zensuren und zentrale Abschlussprüfungen, Schuluniformen, freie Schulwahl, Finanzierung von Schulen in freier Trägerschaft, der Genehmigung einer Schule nach dem Modell der Sudbury Valley School und dem Wahlalter Stellung beziehen.
Die KinderRÄchTsZÄnker sind der Ansicht, dass die Interessen junger Menschen unter anderem im Schulsystem zu wenig Beachtung finden und setzen sich außerdem für die Aufhebung der Wahlaltersgrenze ein. „Durch die Wahlprüfsteine wollen wir erreichen, dass die Gleichberechtigung zwischen Kindern und Erwachsenen auch im Berliner Wahlkampf ein Thema ist und sowohl von Politikern als auch von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird“, so K.R.Ä.T.Z.Ä. Ihre Aktion verstehen die KinderRÄchTsZÄnker als einen Beitrag gegen Intoleranz und Diskriminierung von jungen Menschen.
Die Wahlprüfsteine und weitere Informationen zur Kampagne sind ab sofort auf den Internet-Seiten der KinderRÄchTsZÄnker zu finden.
· K.R.Ä.T.Z.Ä – KinderRÄchTsZÄnker ( www.kraetzae.de)
(RB 10/01)
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