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Europa in aller Munde Vom 2. – 12. Mai 2002 fand zum 8. Mal die „Europawoche“ statt, die seit 1994 bundesweit als gemeinsame Aktion aller deutschen Bundesländer mit Unterstützung der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments durchgeführt wird. Sie hat zum Ziel, das Verständnis für die „Idee Europa“ zu fördern.
An der Auftaktveranstaltung „avanti“ am 3. Mai im Roten Rathaus beteiligten sich über 60 Aussteller aus den Bereichen Weiterbildung, Beratung und kulturelle Zusammenarbeit, darunter auch der bildungsmarkt e.V. Die Messe wurde von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet, in dessen Zusammenhang die Kiezküchen GmbH, eine Tochter des bildungsmarkt e.V., zu einem kulinarischen Streifzug quer durch Europa einluden.
Darüber hinaus konnten die Gäste des Ausbildungsrestaurant „Cosmos“ im „Haus der PARITÄT“ (Tucholskystr. 11, Berlin-Mitte) während der Europawoche täglich typische Gerichte aus Spanien, Frankreich, Tschechien und Dänemark genießen.
Seit einigen Wochen hat das Ausbildungsrestaurant übrigens seine Öffnungszeiten geändert. Es ist von montags bis freitags durchgehend von 11.30 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.
Ausbildungsrestaurant Cosmos
Kiezküchen GmbH
(RB 06/02)
Leben mit 750 Euro im Monat Berliner Studierende sind im Schnitt sieben Monate älter als der Bundesdurchschnitt, doch sie stammen im Verhältnis zu (fast) allen anderen Bundesländern seltener aus der niedrigen Sozialschicht. Ihre Eltern, insbesondere die Mütter, haben öfter die Hochschulreife als der Bundesdurchschnitt. Sie arbeiten durchschnittlich 46 Stunden wöchentlich und haben rund 750 Euro monatlich zur Verfügung.
Das sind einige der Ergebnisse einer Studie, die die Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) im Jahr 2000 unter mehreren Tausend Studierenden bundesweit durchführte. Die Studierenden wurden zu ihren aktuellen Lebensumständen befragt. Das Studentenwerk Berlin hat in diesem Frühjahr für Berlin bereits zum fünften Mal eine Sonderauswertung der Studie veröffentlicht. Sie soll als Grundlage für die Auseinandersetzung über den Hochschulstandort dienen, bis hin zur Diskussion über das Semesterticket. Die Studie beschreibt die Lebensbedingungen der Studierenden detailliert. Die Sonderauswertung wird vor allem damit begründet, dass 28 Prozent der Berliner Studierenden aus mehr als 400 Kilometern Entfernung zugezogen sind, die Vergleichszahl im Bundesdurchschnitt beträgt neun Prozent. (tu-intern)
· Studentenwerk Berlin AöR
(RB 06/02)
„Kinderkunst ohne Führungskreuz“ e.V.
Der Verein „Kinderkunst ohne Führungskreuz“ e.V. gründete sich 1991 und setzt sich ein für eine kinderfreundliche kulturelle Gesellschaft. Er gibt Kindern die Möglichkeit zur aktiven Auseinandersetzung mit ihrer Person und der Umwelt über künstlerische Ausdrucksmittel und Formen. Beispielsweise wird Kindern in einem der langfristig angelegten Projekte in einem professionellen Theater der Rahmen gegeben, ohne Leistungsdruck und Vorgaben mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln experimentieren zu können.
In der Kreativitätsbibliothek können Eltern, Pädagogen/innen und Interessierte Fachbücher zu den Themenbereichen Kreativität, Freies Spiel, Theaterspiel mit Kindern, künstlerische Entwicklung und vieles mehr kostenlos ausleihen.
Einmal jährlich veranstaltet der Verein die Lichtenberger FIGURANIMA. Künstler/innen aus dem gesamten Bundesgebiet wie auch internationale Künstler/innen erfreuen zu diesen Figuren-Festspiel-Tagen das Publikum mit ihren Inszenierungen.
· „Kinderkunst ohne Führungskreuz“ e.V.
Siegfriedstr. 29a, 10365 Berlin
Tel. / Fax 5530477
(RB 06/02)
Berufswiedereinstieg mit JOB-START Vom 1. Juli bis 20. September 2002 findet ein neuer Kurs bei JOB-START, einem Projekt der Eingliederungshilfe e.V., statt.
Teilnehmen können Menschen, die arbeitslos gemeldet sind, Leistungen vom Arbeitsamt oder Sozialamt beziehen und im Westteil Berlins wohnen.
Inhalte der zwölfwöchigen Qualifizierungsmaßnahme, an der bis zu 25 Personen teilnehmen können, sind Weiterbildung im Bereich EDV-Grundlagen, Kennenlernen moderner Informations- und Kommunikationsmittel und Allgemeinbildung. Auch Teilbereiche wie Büroorganisation und Rechnungswesen gehören dazu.
Die individuelle Beratung zur Berufswegeplanung, Bewerbungstraining sowie die Unterstützung bei der Vermittlung eines Arbeitsplatzes sind wichtige Schwerpunkte im Projekt JOB-START.
Die Eingliederungshilfe e.V. bemüht sich bereits seit 13 Jahren um die soziale und berufliche Eingliederung von Menschen, die durch Sucht, Arbeitslosigkeit oder auch Haftzeiten den Weg zurück in ein geregeltes Berufsleben kaum noch alleine bewältigen können. Für diese Menschen bietet die Teilnahme an Kursen der Eingliederungshilfe echte Chancen für den beruflichen Wiedereinstieg .
· Eingliederungshilfe e.V.
(RB 06/02)
„Die Reha“ eröffnet BIO-Deli in der Markthalle Ackerstraße
Der Integrationsbetrieb BIO-DELI eröffnete am 7. Mai in der Invalidenstr. 150 ein Naturkostfachgeschäft mit Café. Damit schafft der Verein für Rehabilitation Behinderter e.V. „DIE REHA – Wohnen und Freizeit“ Arbeitsplätze für Schwerbehinderte und nichtbehinderte Menschen in Berlin Mitte.
Die offizielle Eröffnung erfolgte durch Joachim Zeller, den Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte und den zuständigen Stadtrat Dr. Christian Hancke.
Gemeinsam haben behinderte und nichtbehinderte Menschen das Konzept entwickelt und umgesetzt. Auf 80 m2 finden Kunden ein frisches, vielfältiges und ökologisch hergestelltes Sortiment. Neben Brot- und Backwaren sowie saisonalem Obst- und Gemüse bietet BIO-DELI internationale Käsespezialitäten und – erstmalig in Berlin – die bekannten Hermannsdorfer Wurstdelikatessen, alles 100 Prozent Bio.
Im integrierten Bistro gibt es täglich von 10 bis 19 Uhr vom doppelten Espresso und Fruchtsäften bis zur Bio-Pita und frischen Salaten alles, was gestresste Büromenschen zum Frühstück oder zum Mittag brauchen. Samstag ist der BIO-DELI von 9 bis 14 Uhr geöffnet.
Der Verein für Rehabilitation Behinderter e.V. „DIE REHA – Wohnen und Freizeit“ betreut seit 1990 Menschen mit geistiger Behinderung und psychisch kranke Menschen in Berlin-Mitte und Berlin-Hellersdorf-Marzahn in den Bereichen Wohnen, Arbeit und Freizeit.
· BIO-DELI
Träger: Verein für Rehabilitation Behinderter e.V. „DIE REHA – Wohnen und Freizeit“
(RB 06/02)
Fachtagung zum Frauenkrisentelefon-Jubiläum Seit 1982 haben zahlreiche Frauen die Angebote des Frauenkrisentelefon (FKT) wahrgenommen. Die Beratungstätigkeit wird durch unbezahlte und zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen getragen. Die Beraterinnen verstehen sich als Gesprächspartnerinnen, die Anregungen, Unterstützung und Ermutigung geben und gemeinsam mit den Anruferinnen individuelle Lösungsmöglichkeiten erarbeiten. In dem interkulturellen Team wird die Beratungsarbeit intensiv reflektiert.
Neben täglicher telefonischer Krisenberatung gibt das FKT Informationen über Beratungseinrichtungen, Frauenprojekte, Selbsthilfegruppen usw. weiter. Für intensiveren Beratungsbedarf werden kontinuierliche Gespräche angeboten. Muttersprachliche Beratungen stehen nach Vereinbarung für persische, afghanische und polnische Migrantinnen zur Verfügung. Die Arbeit für Migrantinnen soll künftig weiter ausgebaut und mit den Angeboten anderer Einrichtungen vernetzt werden.
Zum 20. Vereinsjubiläum führt das FKT am 2. Juli in der Neuköllner Werkstatt der Kulturen (Wissmannstr. 32) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Krise als Chance“ durch. Erwartet wird u.a. Bundesfrauenministerin Dr. Christine Bergmann. Neben einem Rückblick auf 20 Jahre feministische Beratungsarbeit sind Impulsreferate und eine Publikumsdiskussion zu frauenspezifischen Themen aus dem Arbeitsleben und dem Bereich Migration geplant. Im Herbst ist ein Fest zu Ehren der freiwillig engagierten Beratungsmitarbeiterinnen geplant.
· Frauenkrisentelefon e.V.
(RB 06/02)
Nähen, Putzen, Renovieren mit „Ausblick“
Der Verein Ausblick e.V. schafft mit seinen Integrationsbetrieben Arbeitsplätze für schwer zu vermittelnde Arbeitssuchende. Zu den Mitarbeitern / innen gehören Langzeitarbeitslose und körper- oder psychisch-behinderte Menschen.
Ausblick bietet zu preisgünstigen Konditionen Leistungen auf verschiedenen Gebieten an. Im Werkstattbereich werden Maurer-, Fliesen- und Trockenbauarbeiten sowie Renovierungen unter der Verantwortung eines Meisters durchgeführt. Das Angebot gilt für Kitas, Schulen, soziale Einrichtungen und sozial schwache Bürger/innen.
Für behinderte, ältere und bedürftige Menschen werden hauswirtschaftliche Dienste (Wohnungs/ Flurreinigung, Gardinenwäsche, Fensterputzen, Einkaufen) angeboten.
In der Nähstube können kleinere Änderungsarbeiten aber auch größere Aufträge durchgeführt werden.
Im Küchenbereich verfügt Ausblick über langjährige Erfahrungen bei der Führung einer Kantine. Der Verein besitzt eine umfangreiche Küchenausrüstung und kann weitere Aufträge entgegennehmen.
· Ausblick e.V., Hans-Jürgen Weihs
Wieckerstr. 3 b, 13051 Berlin
Tel. 92 40 38 29, Fax 92 04 77 97
(RB 06/02)
Endoskopie-LIVE im Maritim pro Arte Anfang Mai fand im Maritim pro Arte Hotel (Friedrichstraße) die Veranstaltung „Endoskopie 2002“ mit international renommierten Experten aus Medizin und Wissenschaft statt.
Bei der zweitägigen wissenschaftlichen Fachtagung unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Joachim Schulz, Direktor der Klinik für Innere Medizin des Krankenhauses Lichtenberg, demonstrieren international anerkannte Experten wie Prof. Dr. Costamagna, Rom, Prof. Dr. Williams, London, Prof. Dr. Hagenmüller, Hamburg, Prof. Dr. Neuhaus, Düsseldorf, Prof. Dr. Riemann, Ludwigshafen, Prof. Dr. Rösch, München, Prof. Dr. Soehendra, Hamburg und Mitarbeiter des Krankenhauses Lichtenberg neueste endoskopische Methoden zur Untersuchung und Behandlung der Speiseröhre, des Magens, des Darms, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse.
Die kommentierte Live-Übertragung aus dem Krankenhaus Lichtenberg bot die Möglichkeit dabei zu sein und mit Untersuchern und Experten zu diskutieren. Die Referenten informierten über den aktuellen Stand und die Perspektiven der endoskopischen Diagnostik und Therapie. Im Mittelpunkt standen u. a. neue endoskopische Verfahren zur Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit und die Kapselendoskopie des Dünndarms, bei der bisher unentdeckte Blutungsquellen, Tumore und Entzündungen dargestellt werden können.
Neben Medizinern/innen waren auf der Tagung auch Pflegekräfte und interessierte Laien eingeladen.
· PGGS – Paritätische Gesellschaft für Gesundheits- und Sozialdienste GmbH
Krankenhaus Lichtenberg
(RB 06/02)
Zehn Jahre Rheuma-Liga-Projekt
Mit einer Rückschau auf zehn Jahre erfolgreiche Arbeit feierte die Deutsche Rheuma-Liga Berlin am 31. Mai im Roten Rathaus das zehnjährige Bestehen ihres Projekts „Psychosoziale Beratung und Ergotherapie zur Rehabilitation Rheumakranker (in Schwerpunktpraxen und ambulanzen)“. Trotz der bis heute problematischen Versorgungssituation für rheumakranke Patienten/innen in Berlin ist es dem Projekt gelungen, sich als wichtiger, verlässlicher Ansprechpartner für Betroffene und deren Familien, aber auch für Multiplikatoren/innen, Therapeuten/innen, Ärzte/innen und Kliniken zu etablieren. 1992 hatten sich viele Einrichtungen im Osten der Stadt gerade niedergelassen. Für die Patienten/innen bedeutete dies eine Neuorientierung über die medizinischen und sozialen Angebotsstrukturen.
· Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V.
Beratungsstelle Uniklinikum Charité
(RB 06/02)
„Aktiv werden – gesund bleiben“ Am Samstag, 25. Mai, verwandelte sich die Schöneberger Fregestraße unter dem Motto „Aktiv werden – gesund bleiben“ in die Gesundheitsmeile Friedenau. Trotz des wechselhaften Wetters herrschte eine fröhliche und entspannte Atmosphäre. Die Besucher/innen waren begeistert von einem vielseitigen Angebot für die ganze Familie. Besonders hervorgehoben wurde die ausgewogene Mischung zwischen Information, Mitmachaktionen, Unterhaltung und internationalen kulinarischen Angeboten: „So ein Fest sollte es in jedem Stadtteil geben.“ Die Jugendtheatergruppe Hemmungslos aus dem Kinder- und Jugendfreizeitheim am Vorarlberger Damm führte Molieres „Der eingebildete Kranke“ mit großer Spielfreude und vor einem begeisterten Publikum auf. Die Grauen Zellen vom Theater der Erfahrungen widmeten sich in ihrem Stück „Blauer Büffel“ den magischen Kräften einer Ärztin und ihrer pfiffigen Patientin mit gepfefferten Dialogen und mitreißender Musik. Die Gesundheit, Nöte und Sorgen besonders älterer Menschen wurden mit burschikosem Charme aufs Korn genommen und, verbunden mit Akkordeonmusik, zu einem abwechslungsreichen Programm verknüpft.
Mal-, Töpfer- und verschiedene Spielaktionen wurden von Kindern begeistert angenommen. Im Kariestunnel der LAG Zahn- und Kariesprophylaxe konnten – mehr oder weniger gut geputzte – Zähne, bzw. der im Schwarzlicht leuchtende Zahnbelag begutachtet werden. Anleitungen zum Putzen, geschenkte Zahnbürsten und die bekannten Geschichten von Karius und Baktus regten die Kinder zu mehr „Putzfreudigkeit“ an.
Ernährungsberatung, Gedächtnistraining, Blutdruckmessen, Diabetesberatung und Blutzuckertest sowie ausführliche Beratungen dazu informierten die Besucher/innen über persönliche Risiken und Möglichkeiten, aktiv etwas für die eigene Gesundheit zu tun.
Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Gesundheit 21, befragte im Rahmen der Gesundheitskampagne „Leben ohne Qualm“ die Besucher/innen zu ihrer Meinung über das Rauchen: „Sollte das Personal in Krankenhäusern/Kitas rauchen?“ oder „Sollten Lehrer in Schulen rauchen?“ Wer nun wirklich mit dem Rauchen aufhören möchte, kann sich an den Selbsthilfetreffpunkt im Nachbarschaftsheim Schöneberg wenden: Die Gruppe Nicotine Anonymous (in Gründung) freut sich über Teilnehmer/innen, Treffen sind immer freitags von 19 bis 20 Uhr. Informationen unter der Telefonnummer 85 99 51-30/ -33.
· Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V.
(RB 06/02)
Vier Jahre RICAM
Das RICAM-Hospiz feiert am 15. Juni seinen vierten Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür. Interessierte sind von 10 bis 17 Uhr eingeladen, sich im Rahmen eines „Themenparks“ über die Besonderheiten der Hospizarbeit zu informieren. Auf dem Programm stehen auch die Einweihung des neues Glashauses und des Wintergartens (11 Uhr) und einer Kunstausstellung von Klaus Sommerfeld (12 Uhr). Um 15 Uhr informiert die Jehudi-Menuhin-Stiftung über ihre Aufgaben und Ziele. Ein kulturelles Rahmenprogramm mit viel Musik und Unterhaltung – auch für Kinder – ist vorbereitet.
· RICAM gemeinnützige Gesellschaft für Lebenshilfe und Sterbebegleitung mbH
(RB 06/02)
Schrippen gegen AIDS
Anlässlich des Stadtfestes in der Schöneberger Motzstraße startet die Bäckerei Boyraz in der Hohenstaufenstraße 64 eine Aktion, die es in Berlin noch nie gab: ab dem 15. Juni 2002 geht von jedem verkauften Brötchen 1 Cent in die Spendenkasse der Berliner Aids-Hilfe e.V. (BAH).
Musik, Bauchtanz, Getränke und ein Büfett gibt's zur Eröffnungsparty am Samstag, 15. Juni 2002, ab 10 Uhr in der Bäckerei, die sich unweit des Winterfeldtplatzes und der Eisenacher Straße befindet.
Die originelle Aktion hat gerade im schwulen Motzstraßen-Kiez ihre Berechtigung. Da die Spenden aus dem Brötchenverkauf regelmäßig erfolgen, kann die BAH mit ihnen langfristig planen und das eine oder andere Projekt bereits im Voraus finanziell absichern.
Bereits eine Woche vorher, am 8. Juni veranstalteten fünf Berliner Frisöre im „HairUp“ (Skalitzer Str. 66 in Kreuzberg) von 10 Uhr bis Mitternacht eine Straßenparty mit Housemusic, Discobeats, Caipirinha, Saftigem vom Grill, Mitternachtsimbiss und coolen DJs zu Gunsten der Berliner Aids-Hilfe.
Die Haarkünstler haben sich zusammengetan, um beim Marathon-Haareschneiden für den guten Zweck die vielfältigsten Frisuren zu zaubern, von klassisch bis flippig.
Mit diesem Party-Event wird die sommerliche Regenbogen-Woche eingeläutet, die mit dem CSD endet. Der Erlös geht an die Berliner Aids-Hilfe und wird bei einer feierlichen Scheckübergabe an einen BAH-Vertreter überreicht.
· Berliner AIDS-Hilfe e.V.
(RB 06/02)
Bettenhaus im Waldkrankenhaus Gransee fertig gestellt
Am 12. März 2002 beging das Waldkrankenhaus Gransee seinen Tag der offenen Tür. Neben der Bevölkerung folgten auch viele Vertreter/innen aus Politik und Wirtschaft sowie die niedergelassenen Ärzte/innen der Landkreise Oberhavel, Uckermark und Ostprignitz-Ruppin der Einladung des Geschäftsführers Frank Horn und machten sich vor Ort einen Eindruck vom Baufortschritt des neuen Bettenhauses. Nachdem bereits 1998 das Funktionsgebäude fertig gestellt und übergeben worden war, ist mit dem neuen Bettenhaus seit Juni 2002 jetzt auch eine moderne Pflege, Diagnostik und Therapie bei den Patienten/innen möglich. Die Mitarbeiter/innen freuen sich über eine erhebliche Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen.
Träger der Einrichtung ist der Paritätische Krankenhausverbund Nordbrandenburg gGmbH, zu dem neben der Betriebsstätte Waldkrankenhaus Gransee auch das Stadtkrankenhaus Templin gehört. Nach einer Umstrukturierung ist ein Krankenhaus mit zwei Standorten entstanden, in denen die wohnortnahe abgestufte und spezialisierte Versorgung mit den Fachbereichen Innere Medizin (inkl. Pädiatrie), Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe bei gleichzeitiger Notfallversorgung an beiden Orten gewährleistet wird.
Die Gesellschaft gehört zum Gemeinnützigen Paritätischen Unternehmensverbund für Gesundheits- und Sozialdienste mbH, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft des PARITÄTISCHEN Berlin e.V.
· Paritätischer Krankenhausverbund Nordbrandenburg gemeinnützige GmbH
Standort Waldkrankenhaus Gransee
Meseberger Weg 12/13, 16775 Gransee
Tel. 03306/759-280, Fax 03306/24 48
eMail ekuhnert@waldkrankenhaus-gransee.de
(RB 06/02)
DBfK engagiert sich für Pflege-Gütesiegel
Am 1.1.2002 ist das Pflegequalitätssicherungsgesetz in Kraft getreten. Damit soll das vielfältige Angebot auf dem Pflegemarkt überschaubarer werden. Die Pflegedienste müssen ihre Qualität nachweisen und ihre Leistungen für Klienten und Kostenträger transparent machen. Ab 2004 besteht für alle Anbieter ambulanter Pflegedienstleistungen die Verpflichtung, sich Qualitätsprüfungen durch neutrale externe Sachverständige zu unterziehen.
Das Agnes-Karll-Institut für Pflegeforschung beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK)
führt im Auftrag der Gütegemeinschaft Pflege die vorgeschriebene unabhängige Qualitätsprüfung durch, die notwendig ist, um das „Gütezeichen Qualitätsgeprüfter Ambulanter Pflegedienst“ zu erhalten. Dieses Prüfverfahren wurde in Zusammenarbeit von Pflegewissenschaftler/innen und dem RAL (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.) entwickelt. Weitere Informationen über das Gütezeichen:
www.guetegemeinschaft-pflege.de
· Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.
(RB 06/02)
Humanistisch schlafen Nach einjähriger Planungs- und Ausbauphase hat am 1. Mai das „HOTEL4YOUth“ geöffnet. Das neue Jugendhotel des Humanistischen Verbands Berlin bietet 50 Zimmer die alle mit Dusche / WC ausgestattet sind und in denen über 130 Gäste Platz finden. Durch seine gute Ausstattung und die vorhandenen Gruppenräume ist das Hotel nicht nur bestens für Jugendgruppen und Schulklassen geeignet, sondern bietet auch erwachsenen Gästen ein attraktives Angebot für Tagungen oder Seminarveranstaltungen. Tagungsträume mit einer Kapazität von 12 bis 50 Personen können auch ohne Übernachtung für entsprechende Veranstaltungen gebucht werden.
Mit dem HOTEL4YOUth setzt der HVD ein weiteres Zeichen hinsichtlich seines Engagements im Jugendbereich. So bietet das Hotel nicht zuletzt dem Jugendverband des HVD, den Jungen HumanistInnen, die Gelegenheit zu Begegnungen und Räumen für Aktivitäten.
Betrieben wird das Hotel von der „Schönhauser 103 Jugendhotel GmbH“, einer hundertprozentigen Tochter des HVD, Landesverband Berlin. Zum Geschäftsführer wurde Ludwig Ottenbreit bestellt, der zugleich Projektleiter des Reisebereichs der Jungen HumanistInnen ist.
· HOTEL4YOUth
(RB 06/02)
Pilze, PAP und Co.
Zwei Drittel aller Frauen in der Bundesrepublik Deutschland lassen im Verlauf ihres Lebens mindestens einen gynäkologischen Eingriff vornehmen. Ein großer Teil davon sind Operationen, die nicht unbedingt notwendig sind. Nach wie vor ist z.B. die hohe Rate an Gebärmutterentfernungen besorgniserregend. Außerdem setzen sich zunehmend Bauchspiegelungen als „einfache“ und schnelle Diagnosemethode gegenüber nicht-operativen Möglichkeiten durch.
Für die meisten Frauen ist ein selbstbewusster Umgang mit Diagnosen und Behandlungsmethoden nicht möglich, denn für eine informierte Entscheidung stehen in der Regel zu wenige Informationen zur Verfügung. Wer weiß schon etwas anzufangen mit Begriffen wie Pap und CIN, Konisation und Embolisation?
Die „CLIO. Die Zeitschrift für Frauengesundheit“ bringt in der Nr. 54 mit dem Thema „(Be)Fundort Unterleib“ Licht in diesen Begriffsdschungel.
Zentral ist der Artikel zur Krebsfrüherkennung am Gebärmutterhals mit dem so genannten Pap-Abstrich (Diagnostik und Therapie). Ergänzend dazu werden die Humanen Papilloma Viren thematisiert, die inzwischen als der Hauptfaktor für Veränderungen am Gebärmutterhals gelten. In diesem Zusammenhang werden naturheilkundliche Behandlungsformen wie die Mistel vorgestellt.
Auch in Bezug auf vaginale Infektionen, die – häufig aufgrund von unzureichenden schulmedizinischen Behandlungen – chronisch werden, wird ein anderer Umgang aufgezeigt. Darüber hinaus schildert eine Betroffene eine neue Behandlung von Myomen, die Myom-Embolisation. Als weiteres Thema greift CLIO 54 die Genitalverstümmelung auf und verdeutlicht die Konsequenzen für das Medizinsystem in Deutschland. Clio kann beim FFGZ oder im Buchhandel bestellt werden
„CLIO. Die Zeitschrift für Frauengesundheit“ Nr. 54 ist zu beziehen gegen 3,60 € über den Buchhandel mit der ISSN-Nummer: 0933-0747 oder direkt über das Feministische Frauen GesundheitsZentrum, Bamberger Str. 51, 10777 Berlin, Tel. 213 95 97, Fax 214 19 27, eMail ffgzberlin@snafu.de (zzgl. Versandkosten 1,10 €).
· Feministisches Frauen Gesundheit Zentrum e.V.
(RB 06/02)
Integra bietet Homeservices Die Integra gGmbH hat einen neuen Geschäftsbereich eröffnet, die Integra Home-Services - Dienstleistungen rund um die Wohnung und das Haus. Integra ist eine nach SGB IX anerkannte Integrationsfirma und beschäftigt in ihren Geschäftsbereichen Geschirrverleih und Lettershop bei insgesamt 30 Mitarbeitern/innen 22 behinderte Menschen. Der Eröffnung des neuen Geschäftsbereiches liegt die Überlegung zugrunde, dass einerseits private Dienstleistungen immer mehr nachgefragt werden (Stichwort Dienstleistungswüste) und andererseits der private Bereich nicht ganz so hohe körperliche Anforderungen an die Mitarbeiter und insbesondere Mitarbeiterinnen stellt, so dass Home-Services in besonderer Weise für die Beschäftigung von Menschen mit (körperlichen) Beeinträchtigungen geeignet erscheinen. Welche Dienstleistungen werden nun in den Home-Services angeboten? An erster Stelle die Reinigung der Haushalte nach Hausfrauenart, aber auch alle anderen in Haushalten anfallende Arbeiten wie bügeln, waschen, einkaufen, kochen, spülen, aufräumen, Gardinen waschen, Fenster putzen, Schränke auswischen, Schuhe putzen usw. Sollte es einen Garten geben, sorgen wir auch für den, Haustiere – kein Problem, wir versorgen diese, geben Futter oder gehen auch Gassi. Ist niemand zu Hause – wir machen das House-Sitting und sorgen für Sicherheit und Ordnung während der Abwesenheit. Insgesamt machen wir also (fast) alles rund um Haus und Wohnung und dies mit geeigneten behinderten Mitarbeitern/innen. Wer mehr über unsere Dienstleistungen wissen möchte kann sich im Internet informieren oder auch direkt beim Geschäftsbereichsleiter Herrn Marquardt unter der Telefonnnummer (030) 41407313 anrufen. Wir freuen uns über jede Anfrage und machen schnellstens ein Angebot. Integra – wir machen das.
· K. Bubenheimer, INTEGRA gGmbH
(RB 06/02)
BALANCE feiert Geburtstag im Grünen Salon
Einen außergewöhnlichen Ort hatte sich das Familienplanungszentrum BALANCE für sein Fest zum zehnjährigen Jubiläum ausgesucht. Anne Fritzsche, die als Vertreterin des abendlichen Kooperationspartners Friedrich-Ebert-Stiftung gratulierte, erinnerte an das erste gemeinsame Projekt vor fünf Jahren. Damals war es um die Verschiedenheiten im Sexualleben der Ost- und Westdeutschen gegangen. „Gründungsmutter“ Gabriele Halder blickte zurück auf die Erfolgsgeschichte des Ost-Pendants zu Pro Familia. BALANCE war vor zehn Jahren gegründet worden, um den mit der Vereinigung entstandenen plötzlichen Bedarf an Pflichtberatungen nach § 218 zu decken. Das Kooperationsprojekt der Vereine Frau und Familie e.V. und Familienplanungszentrum Berlin e.V. kann auf eine stolze Bilanz zurückblicken: jährlich werden 6.000 Einzel- und Paarberatungen durchgeführt, für Schulklassen und Jugendgruppen werden sexualpädagogische Veranstaltungen angeboten und noch immer ist BALANCE das einzige Zentrum in Ostdeutschland, dass Schwangerschaftsberatung und unterbrechung aus einer Hand anbietet.
Zu den Gratulanten gehörten auch der Ärztekammerpräsident Günter Jonitz und Gesundheitssenatorin Heidi Knake-Werner, die einen Rückblick auf die politischen Entscheidungen zur Schwangerschaftsunterbrechung warf und das Recht auf sexuelle und reproduktive Gesundheit würdigte. Christa-Maria Blankenburg, die Vorsitzende des PARITÄTISCHEN, hob in ihrem Grußwort die besonderen Angebote von BALANCE für geistig und körperlich behinderte Menschen hervor. Ein entsprechendes Projekt sei durch Vermittlung des PARITÄTISCHEN von der Aktion Mensch bewilligt worden. Auch die Pionierleistungen von BALANCE bei der Aushandlung von Zielvereinbarungen nach dem LIGA-Vertrag würdigte die Vorsitzende als beispielgebend.
Die Familienberater/innen hatten in den Grünen Salon der Volksbühne gebeten, um ihr Jubiläum dort mit einem Salongespräch zum Thema „Fremdheit-Kampf-Begehren“ zu begehen. Drei Sozialwissenschaftlerinnen referierten zur Inszenierung von Sexualität in Kunst und Alltagskultur. Besonderen Eindruck hinterließ Prof. Christina von Braun (Humboldt-Universität), die ihren Vortrag über „Frauen im Spiegel der Medien“ mit einer Videopräsentation nachgestellter Wissenschaftlerzitate der Jahrhundertwende eingeleitet hatte. In Anspielung auf eines dieser diskriminierenden Zitate schloss Sie ihren Vortrag mit den Worten „Die Skepsis ist der Schutzengel des Denkens, auch dann, wenn man uns zubilligt, nicht mehr mit den Eierstöcken sondern mit dem Kopf zu denken.“
Für einen angenehmen Rahmen sorgte nicht nur die gemütliche Atmosphäre des Grünen Salons, sondern auch die Saxophonistin Tina Tandler und Künstler/innen der Neuköllner Oper, die Ausschnitte aus dem Musical „Baby Talk“ präsentierten.
· Familienplanungszentrum BALANCE
(RB 06/02)
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