Wenn in der Öffentlichkeit vom PARITÄTISCHEN die Rede ist, dann geht es meist um Themen wie Kinderarmut, Arbeitslosigkeit, die Situation chronisch kranker, behinderter und älterer Menschen sowie die Integration von Migrantinnen und Migranten. Der Verband hat sich mit seinem anwaltschaflichen Engagement für die Belange sozial benachteiligter Menschen großes Renommee erworben.
Etwas aus dem Fokus gerät dabei, dass der PARITÄTISCHE im Kern ein Dienstleister für seine annährend 10.000 Mitgliedsorganisationen ist. Kaum jemand weiß beispielsweise, dass der Verband seinen Mitgliedern durch die Kooperation mit der Bank für Sozialwirtschaft zu günstigen Krediten zur Finanzierung ihrer sozialen Arbeit verhilft oder sie bei der Akquirierung von Fördermitteln aus Töpfen des Bundes unterstützt.
Doch nicht nur in finanziellen, sondern auch in rechtlichen und fachlichen Angelegenheit steht der PARITÄTISCHE seinen Mitgliedsorganisationen hilfreich zur Seite. Wie vielfältig das Angebotsspektrum ist, zeigt ausführlich diese Ausgabe unseres Verbandsmagazins.
Alle diese Dienstleistungen werden aus der tiefen Überzeugung des PARITÄTISCHEN erbracht, dass jede seiner Mitgliedsorganisationen – ebenso wie jeder Bürger und jede Bürgerin – gleiche Chance haben muss, seine Ideen von sozialer Hilfe und sozialer Gerechtigkeit zu verwirklichen.
Nur die Anerkennung der Gleichwertigkeit und das Engagement für Chancengleichheit schaffen eine lebendige Gesellschaft und ermöglichen sozialen Fortschritt. Diesem Gedanken ist es auch geschuldet, dass der PARITÄTISCHE in diesem Herbst sein Erscheinungsbild grundlegend erneuert.
Nach 80 Jahren, in denen der „Fünfte Wohlfahrtsverband“ das VWV im Logo trug, haben wir unseren Auftritt komplett überarbeitet und das Ergebnis am 20. September im Rahmen einer großen Feier der Öffentlichkeit präsentiert – mit viel Zuspruch und Bestätigung, was uns darin bestärkt hat, dass dieser Schritt notwendig und richtig war.
Das Manko des alten Logos war: Es hat zwar die traditionelle Entwicklung des Verbandes symbolisiert, nicht aber, wofür er steht. Dies geschieht nun mit dem zentralen Element des neuen Logos: dem Gleichheitszeichen.
Die Umstellung des Erscheinungsbildes ist eine große und wichtige Veränderung für den Verband. Sie schärft sein Profil und sie wird umso wirkungsvoller sein, je breiter sie getragen und kommuniziert wird.
Wir werden unsere Mitgliedsorganisationen und Einrichtungen von Seiten des Gesamtverbandes und der Landesverbände bei der Umsetzung des neuen Erscheinungsbildes unterstützen, wo es geht, aber wir brauchen auch Ihr Mitwirken.
Ich freue mich sehr darüber, wenn Sie in Ihren Organisationen Gleichheit – nicht nur als neues Erscheinungsbild und Logo – sondern auch als Grundgedanken der Parität und des PARITÄTISCHEN diskutieren, mit Leben füllen und weitertragen.
Herzlich Ihr
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