| Deutsche Liga zur Bekämpfung des hohen Blutdruckes – Deutsche Hypertonie Gesellschaft e. V. Deutsches Kompetenzzentrum Bluthochdruck |
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November/Dezember 2003, Heft 11/12, ISSN 0939-8570
Neu-Isenburg. Von den Politikern, bei denen während der Aktion der Hochdruckliga „LIFE-Act: Blutdruck messen gegen Schlaganfall” zu hohe Werte gemessen wurden, waren viele von dem Ergebnis überrascht. |
Auf das Ergebnis der Hochdruckliga-Aktion angesprochen, waren sich alle teilnehmenden Politiker u. a. Ulla Schmidt, Friedrich Merz, Hermann-Otto Solms, Peter Hintze und Monika Griefahn – parteiübergreifend einig: Mehr Aufklärung beim Bluthochdruck und regelmäßige Blutdruckkontrollen, um so den schwerwiegenden Folgeerkrankungen wirkungsvoll vorzubeugen. |
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Schlaganfall-PräventionPolitiker beim BlutdruckmessenBERLIN (ks). Der Schlaganfall ist in Deutschland die dritthäufigste Todesursache. Sein bedeutendster Risikofaktor ist der Bluthochdruck - doch dieser Zusammenhang ist vielen Menschen noch immer nicht bewusst. Im Rahmen der Aktion "LIFE-Act: Blutdruck messen gegen Schlaganfall" am 11. Dezember in Berlin warben Bundespolitiker aller Parteien für eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks: Auf Initiative der Hochdruckliga ließen sie sich in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft von Ärzten eine Messmanschette umlegen. |
Trotz namentlicher Abstimmung im Bundestag und zähen Verhandlungen im Vermittlungsausschuss schaften einige Politiker den Weg in die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft. Um für den Zusammenhang zwischen Hypertonie und Schlaganfall zu sensibilisieren, ließen sie sich hier vor Journalisten ihren Blutdruck messen. Nebenbei erfüllten sie auch noch einen guten Zweck: Das Pharmaunternehmen MSD Sharp & Dohme GmbH spendete für jeden teilnehmenden Bundestagsabgeordneten 250 Euro an die Deutsche Hochdruckliga. Das Geld will der Interessenverband für seine weitere Präventions- und Aufklärungsarbeit zu Bluthochdruck und Schlaganfall einsetzen. | |
Aus Ärztezeitung Nr. 228, 22. Jahrgang, Montag, 15. Dezember 2003

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„Infomobil Diabetes und Hochdruck” klärte auf: Aktion "Trau keinem über 130/80" auf dem Kongress der Hochdruckliga Interessierte Ärzte nahmen Ende November 2003 die Gelegenheit wahr, sich im "Infomobil Diabetes und Hochdruck" über die Aktion "Trau keinem über 130/80" zu informieren. Das Infomobil der Hochdruckliga mit Unterstützung durch Aventis Pharma Deutschland stand anlässlich des 27. Wissenschaftlichen Kongresses der Hochdruckliga vor der Beethovenhalle in Bonn und wurde auch von Passanten der ehemaligen Bundeshauptstadt genutzt. Angeboten wurden Blutdruck- und Blutzuckermessung sowie ein Risiko-Check mit einem neu entwickelten Screening-Bogen. |
| Bei den zahlreichen Besuchern des Infomobils hat sich vielfach die Tendenz bestätigt, dass im Falle einer familiären Vorbelastung auch weitere Risikofaktoren wie Bluthochdruck und erhöhter Taillenumfang vorliegen. Die Ärzte, die sich über die Aktion "Trau keinem über 130/80" informierten, werteten dies auch als Chance für die eigene Praxis: Es lohnt sich, gezielt nach Prä-Diabetikern mit weiteren Risikofaktoren zu fahnden und dabei bietet der Risiko-Score-Bogen der Hochdruckliga eine wertvolle Hilfe. | |







Aufklärung zum Morgenhochdruck

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