MANAGEMENT HYPERTONIE| Wissenschaftlicher Beirat: G. Bönner, H.-D. Faulhaber, M. Middeke, R. Schmieder, P. Stolte |
7. Jahrgang 2007; Nr. 1 |
Anforderungen an eine antihypertensive Therapie Alte und neue antihypertensive Strategien im Fokus |
|---|
Die Ziele der antihypertensiven Therapie bestehen in einer maximalen Reduktion des kardiovaskulären Gesamtrisikos einschließlich aller reversiblen Risikofaktoren und Begleiterkrankungen. Die Blutdruckzielwerte sollen sicher unter 140/90 mm Hg oder besser noch im optimalen Bereich liegen, wenn vom Patienten toleriert. Bei Diabetikern und Nierenkranken wird eine Senkung der Blutdruckwerte mindestens unter 130/80 mm Hg empfohlen. Im Mittelpunkt der individuellen Therapie steht eindeutig die Verbesserung der Lebensqualität. Zum Erreichen dieser Ziele sind eine exakte Risikostratifizierung, die Ausschöpfung nicht-medikamentöser Maßnahmen und evidenzbasierte medikamentöse Strategien erforderlich. Drei medikamentöse Strategien sind gegenwärtig möglich1: die sequentielle Monotherapie, die Stufentherapie und die initial niedrig dosierte Kombinationstherapie (Abb. 1 kann bei Interesse in der Redaktion angefordert werden). |
nation nicht nur durch den ACE-Hemmer Perindopril, sondern auch durch Indapamid erfüllt. In mehreren Studien konnte für Indapamid SR eine effektive Blutdrucksenkung (z. B. X-CELLENT-Studie), wahre 24-Stunden-Wirkung bei sehr guter Verträglichkeit (z. B. LIVE-Studie), Glukose- und Lipidstoffwechselneutralität (z. B. NESTOR-Studie), Kardioprotektion (LIVE; PICXEL-Studie) und Nephroprotektion (PREMIER-Studie) nachgewiesen werden. Bezüglich 24-Stundenwirkung, Stoffwechsel-neutralität, Kardioprotektion und Nephroprotektion bestehen eindeutige Unterschiede zu dem häufig eingesetzten Diuretikum Hydrochlorothiazid. Günter Linß, Hennigsdorf |
| Literatur: 1. 2003 European Society of Hypertension - European Society of Cardiology guidelines for the managment of arterial hypertension. (2003) J Hypertens 21: 2011-2053 [Full text] 2. Jun Ma et al. (2006) Changes in Antihypertensive Prescribing During US Outpatient Visits for uncomplicated Hypertension Between 1993 and 2004. Hypertension 48: 846-852 [abstract] 3. Holzgreve H, T Risler and P Trenkwalder (2006) Efficacy and tolerability of perindopril/indapamide combination therapy for hypertension: the PRIMUS study. Curr Med Res Opin 22: 2849-2828 [abstract] 4. Mourad J et al. (2004) Comparison of different therapeutic strategies in hypertension: a low-dose comination of perindopril/indapamide versus a sequential monotherapy or a stepped-care approach. J Hypertens 22: 2379-2386 [abstract] 5. Dahlof B et al. (2005) Prevention of cardiovascular events with antihypertensive regimen of amlodipine adding perindopril as required versus atenolol adding bendroflumethiazide as required in the Angol-Scnadinavian Cardia Outcomes Trial-Blood Pressure Lowering Arm (ASCOT-BPLA): a multicentre randomised controlled trial. Lancet 366: 895-906 [abstract] |
| Rückfragen zu diesem Thema richten Sie bitte an die Fax-Nr. 089/57095-126. | |||
| |||