Die Deutsche Hochdruckliga hat fünf neue Forschungsstipendien von 2007 bis 2009 vergeben:
Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Hypertonieforschung hatte die Deutsche Hochdruckliga fünf Stipendien mit einer Förderdauer bis zwei Jahren in Höhe von je 25.000 Euro pro Jahr ausgeschrieben. Die Nachwuchsförderung hat damit einen Gesamtvolumen von 250.000 EUR. Nach Begutachtung der eingereichten Projektvorschläge sind folgende Arbeiten mit einer Stipendienförderung ausgezeichnet worden:
- Stipendiat:
Cand. med. Jan H. Schefe
Charité Campus Mitte
Center for Cardiovascular Research (CCR), Institut für Pharmakologie
(Prof. Dr. med. Thomas Unger)
- Der Renin/Prorenin-Rezeptor: Analyse molekularer Interaktionen, downstream targets und zellulärer Effekte
- Stipendiat:
Dr. med. Ivica Grgić
Philipps-Universität Marburg, Fachbereich Innere Medizin, Schwerpunkt Nephrologie
(Prof. Dr. med. Joachim Hoyer)
- Die Rolle von Orai1/CRACM1-Kanälen bei der endothelabhängigen Vasotonusregulation
- Stipendiat:
Dr. med. Markus Tölle
Charité – Campus Benjamin Franklin, Medizische Klinik IV – Nephrologie und Hypertensiologie
(Prof. Dr. med. Walter Zidek)
- Bedeutung von endothelial sezernierten purinergen Mediatoren als blutdruckregulierende Modulatoren des Gefäßtonus
- Stipendiat:
Dr. med. Johannes Stegbauer
Medizinische Klinik 1, Marienhospital Herne, Universitätsklinik der Ruhr-Universität
(Prof. Dr. med. Lars Christian Rump)
- Pathogenese der endothelialen Dysfunktion: Interaktion des Renin-Angiotensin-Systems mit der NO / cGMP-Signalkaskade
- Stipendiat:
Dr. med. univ. Martin Ritt
Universität Erlangen-Nürnberg, Klinikum Nürnberg Süd, Medizinische Klinik 4, Klinische Forschungsstation
(Prof. Dr. med. Roland E. Schmieder)
- Effekt einer Blutdruckeinstellung auf das Gefäßwand/Gefäßlumen-Verhältnis retinaler Arteriolen bei hypertensiven
Patienten nach einem zerebrovaskulären Ereignis