VORWORT
Vom Juli 2004 bis Ende März 2005 lief das Projekt „Neue Berufe, neue
Möglichkeiten. Migrantenjugendliche gehen neue Wege bei der
Ausbildungsplatzsuche.“, das wir zusammen mit Partnern in Essen und
Duisburg durchführten.
Wir hatten im Vorfeld bei verschiedenen Hauptschulen im Ruhrgebiet einige
Umfragen durchgeführt, die zwar nicht repräsentativ waren, aber dennoch
übereinstimmende Ergebnisse zeigten, die betroffen machen: Nur 10% aller
Migrantenjugendlichen aus den Entlassklassen der Hauptschulen bekommen
einen Ausbildungsplatz. Dass hier für Handlungsbedarf existiert, ist
offensichtlich.
In unserem Projekt wurden 3 Gruppen von Jugendlichen unterschiedlicher
Herkunft im Übergang zwischen Hauptschule und Beruf begleitet. Dabei
wurden neue Wege beschritten, aber auch Bewährtes eingesetzt. Auf den
folgenden Seiten werden die Beteiligten und das Projekt, seine
Hintergründe, Ziele und der Verlauf kurz vorgestellt und beschrieben.
Bei der Konzeption der hier vorliegenden Broschüre ging es uns aber
weniger um eine genaue Darstellung des Projektverlaufs. Wichtiger ist uns,
dass gerade auch Jugendliche, die dieses Heft in die Hand bekommen, damit
etwas anfangen können. Darum sind vor allem Projektergebnisse,
Beschreibungen von ausgewählten Aktionen und viele Kontaktadressen
abgedruckt, die Jugendlichen bei ihrer Ausbildungsplatzsuche Hilfestellung
geben können.
Zu diesem Thema kann man ganze Bücher verfassen. Diesen Raum haben wir
hier nicht. Darum erheben wir auch nicht nur annähernd den Anspruch auf
Vollständigkeit, sondern wollen einen kleinen zusätzlichen Beitrag mit
punktuellen Anregungen und Wegweiserfunktionen geben.
An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich bei der
„Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung“ für ihre finanzielle
Unterstützung, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre.
Heinz Soremsky
(Geschäftsführer)