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Hier finden sich Auszüge aus
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ANDERS? - COOL!
Die Wanderausstellung ANDERS? - COOL! beschreibt die
Lebenssituation zugewanderter Jugendlicher. Sie richtet sich an zugewanderte und
einheimische Jugendliche ab
12 Jahren, aber auch an PädagogInnen, PolitikerInnen und engagierte BürgerInnen.
Die Ausstellung soll anders, sie soll cool sein, und die Sorgen, Freuden und
Hoffnungen der Jugendlichen widerspiegeln. Außerdem zeigt sie die Angebote und
Integrationshilfen der rund 400 Jugendmigrationsdienste.
Sie ist kostenlos. Bedingungen, Termine, Buchungen gibt es hier
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Statistik - Jede 4. Familie mit Migrationshintergrund
Für das Jahr 2007 berichtet der Mikrozensus bundesweit von rund 8,57 Mio.
Familien. Davon leben rund 7 Mio. in den alten Bundesländern (ohne Berlin) und
nur 1,6 Mio. in den neuen Bundesländern (mit Berlin).
Es sind 2,33 Mio. Familien mit einem Migrationshintergrund In diesen Familien
besitzt mindestens ein Elternteil eine andere Staatsangehörigkeit oder die
deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung. Der Anteil der minderjährigen
Kinder in den Migrantenfamilien betrug rund 4 Mio.
47,8 % sind sogenannte Ein-Kind-Gemeinschaften, 36,4 % haben zwei minderjährige
Kinder und 15,8 % mindestens drei Kinder.
In den Familien ohne Migrationshintergrund ziehen 54,4 % ein Kind unter 18
Jahren auf, 36,6 % kümmern sich um zwei Kinder und nur 9 % betreuen drei und
mehr Kinder.
Mehr Informationen unter
www.destatis.de
Familienrat
Die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer hat einen neuen Ratgeber für
Migrantenfamilien vorgestellt, der auf mehr als 200 Seiten einen Überblick zu
Rechten und Pflichten, zu öffentlichen Leistungen, Hinweise auf Ansprechpartner
und weiterführende Informationen gibt. Das Heft bietet einen praktischen und
schnellen Überblick zu 63 Themen, darunter Elterngeld, Arbeitsrecht,
Haftpflicht, private Absicherung sowie Jugendschutz. Die Broschüre richtet sich
vor allem an Familien, die schon länger in Deutschland leben und
geht weit über Erstinformationen für Neuzuwanderer hinaus. Er ist in
deutsch-türkisch und deutsch-russisch erhältlich.
Kostenloser Bezug beim Presse- und Informationsamt der Bundesregierung: Tel.
030-18272-0
oder als Download unter
www.bundesregierung.de
Integration in NRW
NRW hat seinen 1. Integrationsbericht herausgegeben.
Er weist gegenüber anderen eine wesentliche Neuerung auf: Er vergleicht nicht
nur Deutsche und Ausländer, sondern unterscheidet zwischen Ausländern,
eingebürgerten Ausländern oder anders ausgedrückt "Deutschen mit
Zuwanderungsgeschichte" und "Deutschen ohne Zuwanderungsgeschichte". Gibt es die
letztgenannten überhaupt, wird sich mancher fragen. Ja, sie gibt es; denn laut
Definition im Integrationsbericht haben "Angehörige der dritten
Einwanderergeneration mit deutschem Pass (Großeltern zugewandert, beide Eltern
in Deutschland geboren) ... keine Zuwanderungsgeschichte mehr".
Um die verschiedenen Integrationswege möglichst differenziert analysieren zu
können, wurden bis zu 13 größere Bevölkerungsgruppen separat betrachtet. Dies
führte zu neuen Erkenntnissen. Die bemerkenswertesten sind ohne Zweifel die
Erfolgsgeschichten vieler Eingebürgerter. So wurde von Integrationsminister
Armin Laschet besonders herausgestellt, dass Deutsche mit Migrationshintergrund
in der Regel sogar höhere Schulabschlüsse als gebürtige Deutsche aufweisen. Ob
damit wirklich das "Vorurteil, dass jugendliche Migranten besonders schlechte
Schulabschlüsse, Probleme bei der Ausbildung und keine Chancen am Arbeitsmarkt
haben" widerlegt ist, wie der Spiegel in einem Artikel vom 20.08.08 behauptet,
bezweifeln wir.
Den - ohne weitere Zweifel aber - interessanten Bericht gibt es online beim
NRW-Generationenministerium:
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Integration Infos
Von der Bundesregierung ist ein mehrsprachiger Ratgeber für
Zuwandererfamilien herausgegeben worden. Häufig entscheidet sich in der Familie,
ob die Integration gelingt. Hier will die Broschüre "Chancen durch Integration -
Ratgeber für Familien" ansetzen und vor allem Eltern helfen, Unterstützung und
Hilfe zu finden: ob bei der Gesundheitsvorsorge, Kinderbetreuung, Schule oder
Berufsberatung.
Auf mehr als 200 Seiten bietet die Broschüre einen praktischen und schnellen
Überblick zu 63 Themen. Bei jedem Thema wird erklärt, welche Rechte und
Pflichten es gibt und welche Leistungen und Kosten übernommen werden. Zum
Beispiel, dass Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen sowie Schutzimpfungen
keine Praxisgebühr kosten.
Der Ratgeber ist in zwei Sprachfassungen erhältlich: deutsch-türkisch und
deutsch-russisch. Kostenloser Bezug bei:
publikationen@bundesregierung.de oder
http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/PublikationenFotos/Bestellservice/bestellservice.html
Neues Portal in Hannover
Unter
www.integrationsbeauftragte.niedersachsen.de hat die Integrationsbeauftragte
des Landes Niedersachsen ein neues Internetportal ins Netz gestellt. Ab Herbst
soll das Angebot mit einem Newsletter vervollständigt werden.
Einbürgerungstest
Der neue Einbürgerungstest ist ab September 2008 gültig. Von
33 ausgewählten Fragen müssen 17 richtig beantwortet werden. Migrantenverbände
stufen die Fragen als zu schwierig ein. Die Einbürgerung werde den Migranten
erschwert.
Die Bundesausländerbeauftragte spricht sich dafür aus und appelliert an die
Migranten, sich einbürgern zu lassen.
Download des Tests:
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Neue Studie zur Lebenssituation von Ausländern
Ende 2006 und im Jahr 2007 wurden schon mindestens
ein Jahr in Deutschland lebende Personen der fünf größten ausländischen
Nationalitätengruppen von Infratest Sozialforschung, München, im Auftrag des
Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zu einem breiten Spektrum von
Integrationsaspekten befragt. Betrachtet werden beispielsweise Unterschiede und
Gemeinsamkeiten nach Altersgruppen, der Aufenthaltsdauer in Deutschland, der
Schulbildung, der beruflichen Situation, der Sprache, der Wohnsituation, der
familiären Situation, der sozialen Kontakte, der Religion oder der Bindung an
Deutschland und an das Herkunftsland.
Download hier:
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Der Test
Der mehrfach ausgezeichnete amüsante Kurzfilm "Der Test" erzählt eine fiktive
Geschichte eines Einbürgerungskandidaten und bietet dabei viele Details und
Anspielungen auf politische und soziale Umstände in Deutschland zum Entdecken
und zum Nachdenken. In dieser Erzählung benutzt der Film authentische Fragen der
hessischen und baden-württembergischen Einbürgerungstests, die für die
Geschichte des Films als Basis dienen.
Hier kann man Auszüge sehen und ihn bestellen:
http://www.der-test-kurzfilm.de/