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Hier finden sich Auszüge aus unserem Newsletter Anklicken und abonnieren!        zuletzt aktualisiert:   07.10.2008  


 

ANDERS? - COOL!
Die Wanderausstellung ANDERS? - COOL! beschreibt die Lebenssituation zugewanderter Jugendlicher. Sie richtet sich an zugewanderte und einheimische Jugendliche ab
12 Jahren, aber auch an PädagogInnen, PolitikerInnen und engagierte BürgerInnen. Die Ausstellung soll anders, sie soll cool sein, und die Sorgen, Freuden und Hoffnungen der Jugendlichen widerspiegeln. Außerdem zeigt sie die Angebote und Integrationshilfen der rund 400 Jugendmigrationsdienste.
Sie ist kostenlos. Bedingungen, Termine, Buchungen gibt es hier 

 

Statistik - Jede 4. Familie mit Migrationshintergrund
Für das Jahr 2007 berichtet der Mikrozensus bundesweit von rund 8,57 Mio. Familien. Davon leben rund 7 Mio. in den alten Bundesländern (ohne Berlin) und nur 1,6 Mio. in den neuen Bundesländern (mit Berlin).
Es sind 2,33 Mio. Familien mit einem Migrationshintergrund In diesen Familien besitzt mindestens ein Elternteil eine andere Staatsangehörigkeit oder die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung. Der Anteil der minderjährigen Kinder in den Migrantenfamilien betrug rund 4 Mio.
47,8 % sind sogenannte Ein-Kind-Gemeinschaften, 36,4 % haben zwei minderjährige Kinder und 15,8 % mindestens drei Kinder.
In den Familien ohne Migrationshintergrund ziehen 54,4 % ein Kind unter 18 Jahren auf, 36,6 % kümmern sich um zwei Kinder und nur 9 % betreuen drei und mehr Kinder.
Mehr Informationen unter www.destatis.de

 

Familienrat
Die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer hat einen neuen Ratgeber für Migrantenfamilien vorgestellt, der auf mehr als 200 Seiten einen Überblick zu Rechten und Pflichten, zu öffentlichen Leistungen, Hinweise auf Ansprechpartner und weiterführende Informationen gibt. Das Heft bietet einen praktischen und schnellen Überblick zu 63 Themen, darunter Elterngeld, Arbeitsrecht, Haftpflicht, private Absicherung sowie Jugendschutz. Die Broschüre richtet sich vor allem an Familien, die schon länger in Deutschland leben und
geht weit über Erstinformationen für Neuzuwanderer hinaus. Er ist in deutsch-türkisch und deutsch-russisch erhältlich.
Kostenloser Bezug beim Presse- und Informationsamt der Bundesregierung: Tel. 030-18272-0
oder als Download unter www.bundesregierung.de

 

Integration in NRW
NRW hat seinen 1. Integrationsbericht herausgegeben. Er weist gegenüber anderen eine wesentliche Neuerung auf: Er vergleicht nicht nur Deutsche und Ausländer, sondern unterscheidet zwischen Ausländern, eingebürgerten Ausländern oder anders ausgedrückt "Deutschen mit Zuwanderungsgeschichte" und "Deutschen ohne Zuwanderungsgeschichte". Gibt es die letztgenannten überhaupt, wird sich mancher fragen. Ja, sie gibt es; denn laut Definition im Integrationsbericht haben "Angehörige der dritten Einwanderergeneration mit deutschem Pass (Großeltern zugewandert, beide Eltern in Deutschland geboren) ... keine Zuwanderungsgeschichte mehr".
Um die verschiedenen Integrationswege möglichst differenziert analysieren zu können, wurden bis zu 13 größere Bevölkerungsgruppen separat betrachtet. Dies führte zu neuen Erkenntnissen. Die bemerkenswertesten sind ohne Zweifel die Erfolgsgeschichten vieler Eingebürgerter. So wurde von Integrationsminister Armin Laschet besonders herausgestellt, dass Deutsche mit Migrationshintergrund in der Regel sogar höhere Schulabschlüsse als gebürtige Deutsche aufweisen. Ob damit wirklich das "Vorurteil, dass jugendliche Migranten besonders schlechte Schulabschlüsse, Probleme bei der Ausbildung und keine Chancen am Arbeitsmarkt haben" widerlegt ist, wie der Spiegel in einem Artikel vom 20.08.08 behauptet, bezweifeln wir.
Den - ohne weitere Zweifel aber - interessanten Bericht gibt es online beim NRW-Generationenministerium:

 

Wettbewerb „Die gelbe Hand“
Schon zum 4. Mal gibt es jetzt diesen Wettbewerb, den der Verein „Mach meinen Kumpel nicht an!“ ausschreibt. Er richtet sich an Schüler/innen von Berufsschulen, an Beschäftigte und Gewerkschaftsmitglieder. Gesucht werden Beiträge gegen Ausgrenzung, Rassismus und für Gleichberechtigung in der Arbeitswelt.
Für die Teilnahme gibt es keine Alters- oder regionale Beschränkung. Es gilt, Zeichen GEGEN Rassismus und Diskriminierung und FÜR ein gleichberechtigtes Zusammenleben zu setzen.
Einsendeschluss: 31.10.08. Näheres unter:

Gelbe Hand

 

Integration Infos
Von der Bundesregierung ist ein mehrsprachiger Ratgeber für Zuwandererfamilien herausgegeben worden. Häufig entscheidet sich in der Familie, ob die Integration gelingt. Hier will die Broschüre "Chancen durch Integration - Ratgeber für Familien" ansetzen und vor allem Eltern helfen, Unterstützung und Hilfe zu finden: ob bei der Gesundheitsvorsorge, Kinderbetreuung, Schule oder Berufsberatung.
Auf mehr als 200 Seiten bietet die Broschüre einen praktischen und schnellen Überblick zu 63 Themen. Bei jedem Thema wird erklärt, welche Rechte und Pflichten es gibt und welche Leistungen und Kosten übernommen werden. Zum Beispiel, dass Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen sowie Schutzimpfungen keine Praxisgebühr kosten.
Der Ratgeber ist in zwei Sprachfassungen erhältlich: deutsch-türkisch und deutsch-russisch. Kostenloser Bezug bei:
publikationen@bundesregierung.de oder
http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/PublikationenFotos/Bestellservice/bestellservice.html

 

Neues Portal in Hannover
Unter www.integrationsbeauftragte.niedersachsen.de hat die Integrationsbeauftragte des Landes Niedersachsen ein neues Internetportal ins Netz gestellt. Ab Herbst soll das Angebot mit einem Newsletter vervollständigt werden.

 

Einbürgerungstest
Der neue Einbürgerungstest ist ab September 2008 gültig. Von 33 ausgewählten Fragen müssen 17 richtig beantwortet werden. Migrantenverbände stufen die Fragen als zu schwierig ein. Die Einbürgerung werde den Migranten erschwert.
Die Bundesausländerbeauftragte spricht sich dafür aus und appelliert an die Migranten, sich einbürgern zu lassen.
Download des Tests: 


Neue Studie zur Lebenssituation von Ausländern
Ende 2006 und im Jahr 2007 wurden schon mindestens ein Jahr in Deutschland lebende Personen der fünf größten ausländischen Nationalitätengruppen von Infratest Sozialforschung, München, im Auftrag des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zu einem breiten Spektrum von Integrationsaspekten befragt. Betrachtet werden beispielsweise Unterschiede und Gemeinsamkeiten nach Altersgruppen, der Aufenthaltsdauer in Deutschland, der Schulbildung, der beruflichen Situation, der Sprache, der Wohnsituation, der familiären Situation, der sozialen Kontakte, der Religion oder der Bindung an Deutschland und an das Herkunftsland.
Download hier:
download hier
 

Der Test
Der mehrfach ausgezeichnete amüsante Kurzfilm "Der Test" erzählt eine fiktive Geschichte eines Einbürgerungskandidaten und bietet dabei viele Details und Anspielungen auf politische und soziale Umstände in Deutschland zum Entdecken und zum Nachdenken. In dieser Erzählung benutzt der Film authentische Fragen der hessischen und baden-württembergischen Einbürgerungstests, die für die Geschichte des Films als Basis dienen.
Hier kann man Auszüge sehen und ihn bestellen:
http://www.der-test-kurzfilm.de/