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zuletzt aktualisiert: 31.10.2008 |
14. Kongress Armut und Gesundheit
„Gerechtigkeit schafft mehr Gesundheit für alle!“
Unter diesem Motto thematisiert der Kongress als Gemeinschaftsinitiative zahlreicher Partner in diesem Jahr schwerpunktmäßig die gesundheitlichen Folgen, die durch die ungleiche Verteilung der Chancen für Bildung, Arbeit und Einkommen entstehen.
In über 80 Einzelveranstaltungen an zwei Tagen werden die gesundheitlichen Problemlagen sozial benachteiligter Menschen diskutiert. Im Austausch von Wissenschaft, Politik, Praxis und Betroffenen wird das Potenzial der soziallagenbezogen Gesundheitsförderung dargestellt. Dies betrifft sowohl Maßnahmen für und mit einzelnen Zielgruppen wie ältere Menschen, Kinder- und Jugendliche, Familien sowie Wohn- und Arbeitslose als auch settingbezogene Ansätze in Schule, Kita oder Betrieb.
Auf der Agenda des Kongresses stehen gleichzeitig die lokalen, kommunalen, nationalen und internationalen Strategien der Gesundheitsförderung, die einen Beitrag zur Verminderung der gesundheitlichen Ungleichheit leisten sollen. Nicht zuletzt wird auch die Qualitätssicherung und -verbesserung gesundheitsfördernder Interventionen einen wichtigen Themenbereich darstellen.
Freitag, 5. Dezember und
Samstag, 6. Dezember 2008 * Rathaus Schöneberg, Berlin
Veranstalter: Gesundheit Berlin e.V.
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„Kinder- und Jugendgesundheitssurvey
(KiGGS 2003-2006)
In dieser Publikation des Robert Koch Instituts finden sich erstmals
aussagekräftige Daten zum Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen mit
Migrationshintergrund, deren Anteil mehr als ein Viertel der minderjährigen
Bewohner in Deutschland ausmacht. Obwohl sie zum großen Teil in sozial
benachteiligten Umständen aufwachsen hat das nicht zwangsläufig prekäre Folgen
für ihre Gesundheit. Im Gegenteil gibt es in Teilbereichen positive
Auffälligkeiten wie bei den Müttern ein günstigeres Stillverhalten oder ein
niedrigerer Tabak- und Alkoholkonsum bei den Jugendlichen. Auf der anderen Seite
wird nicht verschwiegen, dass beim Ernährungsverhalten noch einiges im Argen
liegt, vielfach Übergewicht vorhanden ist und dass die
Früherkennungsuntersuchungen oftmals nicht in Anspruch genommen werden.
Kostenloser Bezug beim Robert-Koch-Institut, Berlin /
www.rki.de
ISBN 978-3-89606-186-7
„Migration und Gesundheit“
Im Schwerpunktbericht der Gesundheitsberichterstattung des Bundes wird erklärt,
dass die Datenlage zur Gesundheit von Migranten in Deutschland noch unzureichend
ist. Anhand der Auswertungen vorliegender Daten ist jedoch zu erkennen, dass für
Menschen mit Migrationshintergrund in einigen Bereichen erhöhte
Gesundheitsrisiken bestehen. Aufgelistet sind die Säulingssterblichkeit,
Infektionskrankheiten wie Tuberkulose und psychosoziale Belastungen in
Zusammenhang mit der Trennung von Familien oder politischer Verfolgung im
Herkunftsland. Besonders anfällig sind Jugendliche, Frauen und ältere
Zuwanderer, die sich nicht rechtlich gesichert in Deutschland aufhalten.
Erstrebenswert ist eine bessere Unterstützung der Menschen mit
Migrationshintergrund beim Erhalt ihres Wohlergehen und im Falle einer
Erkrankung gleiche Zugangschancen bei der Gesundheitsversorgung.
Kostenloser Bezug beim Robert-Koch-Institut, Berlin /
www.rki.de
ISBN 978-33-89606-184-3
![]() Kontakt: DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei Kressbach 1, 72072 Tübingen Tel.: 07071 - 943 - 0 Fax: 07071 - 943 - 117 post@dkms.de |
Türkische Knochenmarkspende |
MIGHEALTHNET - Informationsnetzwerk
Migration und Gesundheit
Das Projekt soll als Informationsquelle und Forum für alle
Forscher, Professionellen, Politiker, Lehrende und Nutzer dienen, die sich mit
der Gesundheit von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland
beschäftigen. Sie soll den Wissenstransfers und die Netzwerkbildung auf diesem
Themengebiet fördern. Diese beinhalten neben allgemeinen Übersichten vertiefende
Aspekte wie den Anspruch von Migranten auf Gesundheitsleistungen oder den Zugang
zum Gesundheitswesen. Initiativen und Beispiele qualitativ guter Versorgung von
Migranten werden vorgestellt. Die Seite www.mighealth.net/de ist steht jedem
offen. Eigene Beiträge und Arbeiten können auf der Seite vorgestellt werden. In
Form eines Wikis, das die Universität Bielefeld betreut, werden vielfältige
Informationen zu diesem Thema bereitgestellt und können dort bearbeitet und
diskutiert werden.
www.mighealth.net/de
"Psychisch krank. Und jetzt?"
Unter diesem Titel hat der "Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker"
e.V. eine Broschüre in türkischer und in russischer Sprache herausgegeben, die
Erstinformationen über seelische Erkrankungen, Behandlungsmöglichkeiten und
Hilfen bietet. Sie basiert auf den Erfahrungen aus vielen Jahren
Selbsthilfearbeit von Angehörigen psychisch Kranker, zunehmend auch von Familien
mit Migrationshintergrund.
Bezug: BApK * Tel. 0228-632646 *
www.psychiatrie.de
Sprich mit mir
Der "Deutsche Bundesverband für Logopädie" (dbl) hat eine 3sprachige
Wanderausstellung (deutsch, russisch, türkisch) konzipiert, die sich an Eltern
und andere Erwachsene wendet, die mit Kindern zu tun haben. Die Ausstellung
zeigt, wie die Sprachentwicklung von Kindern bis zum 6. Lebensjahr verläuft. Den
Erwachsenen werden Möglichkeiten aufgezeigt, Kindern alles für eine positive
Sprachentwicklung mit auf den Weg zu geben.
Nähere Infos bei dbl, Tel. 02234-37953-22
www.dbl-ev.de
Internetportal "Migesaar"
Das Internetportal "Migration und Gesundheit" (Migesaar) ist seit September 2007
online und will die Teilhabe von Migranten im Saarland an der Versorgung im
Gesundheitswesen verbessern.
Näheres unter: www.migesaar.de
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Neues Wissensportal Kultur
und Gesundheit |
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Internetplattform |
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